Titelbild: Verwaltungsrat stellt den Jahresabschluss 2018 fest

 

 


VE|MO - Verwaltungsrat stellt den Jahresabschluss 2018 fest.

30.07.2019. Poing. Der aus den dreizehn Ersten Bürgermeistern der Trägergemeinden bestehende Verwaltungsrat von VE|MO hat in seiner Sitzung am 30.07.2019 über den Abschluss des vorausgehenden Geschäftsjahres beraten. 

In der Sitzung berichtete der beauftragte Wirtschaftsprüfer über die Prüfungsergebnisse und bestätigte dem Vorstand und dem Verwaltungsrat dabei die ordnungsgemäße Geschäftsführung für das Jahr 2018.  

Das Geschäftsjahr 2018 weist keine außergewöhnlichen Ereignisse auf. Vielmehr war es ein Jahr der Planung und Vorbereitung, denn ab 2019 wird in großem Stil gebaut. Wie berichtet, werden erhebliche Erweiterungen der Kapazitäten der Kläranlage nötig, weil die Trägergemeinden exponentiell wachsen.

Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens im Kerngeschäft ist weiterhin stabil. Die Erträge erhöhten sich im Jahr 2018 um 2 % auf insgesamt 21.058 T€ gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtaufwand ohne Finanzaufwand lag im Jahre 2018 bei 20.964 T€ gegenüber 17.554 T€ im Vorjahr. Die Höhe der Investitionen lag Ende 2018 bei 5.387 T€; davon wurden rund 2.600 T€ fremdfinanziert. Das Geschäftsjahr schloss insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 130 T€ für das Gesamtunternehmen ab. Der Fehlbetrag ist maßgeblich auf die Sonderabschreibung der nicht mehr verwendeten Betriebsanlagen zurückzuführen. 

Im Bereich Trinkwasser betrug die Fördermenge im Berichtszeitraum 5.258.892 m 3 . Die Wasserverluste betrugen 9,3 % bei einer Rohrgesamtlänge von ca. 393 km (ohne Hausanschlüsse). 

Im Bereich Schmutzwasser gab es laufende Sanierungsmaßnahmen und eine Untersuchung des technischen Zustands der Kanäle. Dabei wurde den untersuchten Abschnitten ein guter Allgemeinzustand bestätigt. Das in der Kläranlage in Finsing zu rund 95 % gereinigte Schmutzwasser wird in den angrenzenden Münchner-Isar-Kanal eingeleitet.  

Im Jahr 2018 konnten neue Mitarbeiter gewonnen werden, die dringend benötigt werden, um die Entsorgungs- und Versorgungsaufgaben weiterhin zuverlässig und in der gewohnten Qualität zu erbringen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 94 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung kostete das Unternehmen in 2018 einen sechsstelligen Betrag  und nahm, bzw. nimmt starken Einfluss auf bestehende Geschäftsprozesse. Die zunehmende Bürokratisierung wird von vielen Anschlussnehmern kritisiert. Hier zeigt sich auch, dass bei der Erstellung der Datenschutzgrundverordnung nicht an die öffentlich-rechtlich organisierten Unternehmen gedacht worden ist. Bei den Bürgerinnen und Bürger entstehen oft Missverständnisse, auch über die Unterschiede zwischen Tätigkeiten von VE|MO zu privaten Dienstleistern. Dies belastete das Tagesgeschäft erheblich und führte zu einem deutlichen Anstieg des Verwaltungsaufwands.

Auch das Satzungsrecht wurde 2018 aktualisiert. Insbesondere die Unternehmenssatzung wurde bezüglich der übertragenen Aufgabe klarer gefasst. Nachdem es Nachfragen bezüglich der im Trennsystem organisierten Schmutzwasserentsorgung gab, bestätigte der Verwaltungsrat unter Beteiligung seiner kommunalen Gremien die bisherige Entscheidung: VE|MO ist nicht die Niederschlagswasserentsorgung zugewiesen. Diese bleibt Aufgabe der jeweiligen Gemeinde.  

Der Lagebericht kommt zu dem Ergebnis, dass bei Betrachtung der Gesamtrisikosituation keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennbar sind. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 hat sich diese Einschätzung nicht verändert.  

Das Gremium stellte den Abschluss fest und erteilte dem Vorstand Thilo Kopmann die Entlastung. Für die geleistete Arbeit und den hohen persönlichen Einsatz dankten die Verwaltungsratsmitglieder Herrn Kopmann sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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